“Swing tanzen ist positiv ansteckend und machte mich glücklich.” Giu

Zunächst einmal verstehe ich den Swing Tanz als Hyperonym, der sich auf viele der Tanzstile bezieht, die zum Swingen von Musik aufgeführt werden, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Charleston (solo als auch mit Partner), Lindy Hop, Balboa, Collegiate Shag und Peabody.

Mich dieser Instrumente zu bedienen, gibt mir die Möglichkeit, ein Dialog mit mir selbst, mit der Musik, mit meinem Tanzpartner und mit meinen Betrachtern zu führen. Das wiederum gibt mir ein positives Gefühl, was für mich der Schlüssel für Lebensfreude und die Lebensfreude letztlich ein Gefühl von glückseliger Lebendigkeit bedeutet. 

Es heißt ja, dass jeder Mensch in seinem Leben die einzige Person ist, die sein eigenes Leben beeinflussen kann. So hat man also die Wahl, sich entweder für ein Leben mit schönen Dingen und Heiterkeit zu entscheiden, oder als Zuschauer seiner eigenen Dramen dahin zu vegetieren. Dass Trübsinn jeden heimsuchen kann, ist mir bewusst. Wichtig ist nur, diesen wieder abzuschütteln, was wiederum mein verstörendes Aufwärmtraining vor dem Solo Jazz- oder Lindy Hop-Training (vielleicht) erklärt. 

 

Kurz: Swing tanzen ist für mich ein kostbares Geschenk und erinnert mich täglich daran, selbst Schöpfer meines Glücks zu sein. Seither kann ich sagen: Ich bin glücklich, positiv und vielleicht auch ein bißchen ansteckend, hoffe ich.